Zum 1. Mal überhaupt nahm eine Sportlerin der LG Mittelmark an einer DM U18 teil. Das Besondere daran? Deutsche Meisterschaften U18 (Jg.97/98) sind keine Jahrgangsmeisterschaften mehr und Mehrkampfmeisterschaften bedeutet Siebenkampf – zwei Tage, sieben Disziplinen, ein Endergebnis.

Allein ein Blick auf die erzielten Bestleistungen in den Einzeldisziplinen lassen erkennen, zu welchen Leistungen die 16- und 17jährigen in Deutschland fähig sind: 100m 12,06s / Weit 5,97m / 100m Hürden 13,91s (alle Leistungen von der 5.Platzierten) / Kugel 13,66m / Speer 46,52m (Siegerin) Hoch 1,78m / 800m 2:21,76min. Nach einem erlebnisreichen Urlaub trainierte Theresa Bork (Jg.98) engagiert und mit vollem Einsatz 3Wochen lang um sich auf ihren wichtigen Wettkampf am 30./31.08. in Filderstadt bei Stuttgart vorzubereiten. Bei strahlendem Sonnenschein gab es jedoch gleich über 100m Hürden einen herben Dämpfer, denn die Zeit von 16,60s war wirklich nicht gut. Damit war von Anfang an klar, dass es für Theresa schwer sein wird, ein achtbares Ergebnis zu erzielen. Übersprungene 1,48m im Hochsprung, mit 9,84m im Kugelstoßen wieder unter zehn Metern, folgten am Ende des ersten Tages durchschnittliche 13,30s über 100m. Der 2. Tag begann für Theresa um 6.15 Uhr mit einem kurzen Auftakt, denn bereits um 9.30 Uhr begann bei strömendem Regen der Weitsprung – eine ihrer Lieblingsdisziplinen. Leider übertrat sie im dritten Versuch, sodass nur 5,12m in die Ergebnisliste eingetragen wurden. Endlich, beim Speerwerfen dann ein Wurf der dicht an ihre persönliche Bestleistung heran kam – 36,46m. Im abschließenden 800m-Lauf gab Theresa noch einmal alles, musste sie doch ihren Lauf vom Start weg allein gestalten. Sicher wäre sie in einem anderen Lauf zu einer schnelleren Zeit als 2:31,39min fähig gewesen. Am Ende brachten ihr 4346 Punkte einen 35.Platz (57 Starterinnen) und die Erkenntnis, dass deutlich mehr möglich war, denn schon ihr Quali-Ergebnis von 4550 Punkten hätten Platz 24 bedeuten können. An diesem Tag meinte es auch der „Wettergott“ nicht gut mit den Athletinnen. Weder Regenschauer noch leichten Landregen, sondern dauerhaft strömenden Regen ohne eine einzige Sekunde Unterbrechung bildeten die äußeren Bedingungen bei diesen Meisterschaften. Doch Dank der großen Unterstützung durch den „Theresa Bork Fanclub“ (Großeltern, Geschwister, Eltern), bleiben diese Meisterschaften der Athletin und ihrem Trainer in guter Erinnerung.