Mit drei vielversprechenden Talenten bereichert der RSV Eintracht 1949 e. V. die Nationalmannschaften des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) und des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) bei den diesjährigen, internationalen Leichtathletik-Meisterschaften.

Leni-Freyja Wildgrube (Bild links oben) qualifizierte sich Ende Juni in Schweinfurt im Stabhochsprung für die U18-Weltmeisterschaften, die vom 12. bis 16. Juli in Nairobi (Kenia) stattfinden. Die 15-Jährige aus Kleinmachnow trainiert seit fast vier Jahren an der Sportschule in Potsdam, startet aber weiterhin für den RSV, wo sie seit 2011 Mitglied ist. Wildgrube ist eine von 42 Athleten des DLV-Teams (24 Mädchen und 18 Jungen), das Deutschland in Kenia vertreten wird.

Außerdem qualifizierte sich der 16 Jahre alte Kleinmachnower Felix Krüsemann (Bild unten) für die Junioren-Weltmeisterschaften der Menschen mit Behinderung über die vier Strecken 100, 200, 400 und 800 Meter. Mit der Teilnahme an der Junioren-WM, welche vom 03. bis 06. August in Nottwil (Schweiz) stattfindet, möchte der Internationale Behindertensportverband (IPC) den „jungen Athletinnen und Athleten die Möglichkeit bieten, auf höchstem Niveau internationale Wettkampferfahrung zu sammeln“.

RSV-Lauftalent Leandra Lorenz (Bild rechts oben) hat sich zudem jüngst für die U20-Europameisterschaften in Grosseto (Italien) qualifiziert. Sie startet für den DLV, der mit insgesamt 80 jungen Leichtathletinnen und Leichtathleten in Italien antritt, über die Strecke 3.000 Meter Hindernis. Die 18-Jährige, die wie ihre beiden Vereinskollegen aus Kleinmachnow stammt, hat gerade ihr Abitur am Vicco-von-Bülow-Gymnasium geschrieben.

Die Qualifizierungen sind ein Zeichen guter Nachwuchsarbeit und eines tollen Teams, erklärt Fabian Meister, Leiter der Abteilung Leichtathletik des RSV: „Wir haben es geschafft, die Leistungen unserer jungen Sportler auf internationales Spitzenniveau zu bringen und drücken ihnen für die Wettkämpfe kräftig die Daumen.“