Nach dem eher frühlingshaften Wetter in den Vorjahren prophezeiten die Meteorologen für dieses Jahr richtig kalte Temperaturen für den Crosslauf in Luckenwalde am 25. Februar. Seit drei Jahren findet in Luckenwalde der Start für de AOK Mittelmarkcup statt. Die Läufer kamen alle wärmer gekleidet, waren aber einhellig der Meinung, dass es mit strahlendem Sonnenschein ein toller Lauftag war. Die Leichtathleten des RSV Eintracht freuten sich, dass Leandra Lorenz nach verletzungsbedingter Pause in der Hallensaison wieder fit ist. Sie feierte mit dem Sieg in der Frauenkonkurrenz ein starkes Comeback.

 

Die Strecken beim Seelenbinder Stadion in, Luckenwalde sind anspruchsvoll, sie haben längere Anstiege, kurze Passagen bergauf und bergab, teilweise durch Sand nicht einfach zu bewältigen. Sie sind für viele Läufer ein Test dafür, wie gut das Training im Winter war. Zuerst starteten die Schüler auf der kurzen Strecke von 2 km. Hier konnten sich Viktoria Kamml und Janis Ambos (beide aus Berlin angereist) bei den jüngeren Schülern und Ronja Neumann (SSV Jüterbog) sowie Clemens Herfarth (LG Süd) bei der U16 durchsetzen. Für den RSV Eintracht 1949 standen Jule Dübbelde, Emily, Samira und Marvin Steigert in der Altersklassenwertung auf dem Treppchen wie schon Greta Jodl in der Woche zuvor beim ersten Lauf der Crosslaufserie in Luckenwalde. Trainerin Elke Becker belegte einen zweiten AK-Platz über 7,4 km.

 

Für die älteren Starter gab es eine 3,7 km lange Runde, die zwei- oder dreimal zu laufen war. Auf der kürzeren Distanz meldete sich Leandra Lorenz mit einem souveränen Sieg in 31:16 Min. vor Annika Koll und Mathilda Mai nach überstandener Verletzungspause zurück. Sie ist gut gerüstet für die deutschen Crosslaufmeisterschaften, die in zwei Wochen stattfinden. Jan-Erik Sander erreichte bei den Männern den dritten Platz. Zwei Jugendliche der LG Süd Berlin, Moritz Gutschmidt und Ole Schmidt zeigten eine sehr starke Leistung und liefen nur durch Zehntelsekunden getrennt in 28:25 Min. ins Ziel. Von den älteren Läufern sind der vierte Platz von Sylvia Schierz (schon W55) und Ekkehard Sandau, der als 75-Jähriger alle Starter ab 60 hinter sich lassen konnte, erwähnenswert.

 

Die lange Strecke, Wertungsstrecke der Männer im AOK Mittelmarkcup, dominierte der Cupsieger des Jahres 2016, Dennis Heberer von Kimbia Sports. Er siegte in 41:10 Min. vor Daniel Schröder aus Trebbin und Christoph Drescher aus Rangsdorf. Siegerin bei den Frauen wurde Wenke Nöldner aus Luckenwalde vor Petra Gips aus Berlin. Der Berichterstatter ging schnell an, um nicht von den später gestarteten Jugendlichen eingeholt zu werden und konnte sich über den Altersklassensieg in der M50 freuen. Die beste Leistung der reiferen Herren zeigte aber Torsten Mahrenholz aus Potsdam als Sieger der M55. Wir wünschen allen, dass sie den Wintereinbruch gesund überstehen. Die nächsten Läufe mit angenehmeren Temperaturen sind der Osterlauf in Deetz am 31. März und der  Haveluferlauf in Potsdam am 14. April (Anmeldung auf www.strassenslauf.org). Die Informationen zur Laufserie und den Läufen sind unter www.mittelmarkcup.de zu finden.